Hallo , ich bin neu hier in diesem Forum. Ich habe beim Durchlesen der div. Beiträge das Gefühl, dass ich mit meinem Problem hier richtig bin. Ich hoffe, dass ich hier auch d i e Hilfe finde. Ich habe das Capella-Abo und derzeit noch CapellaScan 9 und benutze ein AsusVivobook, mit Windows 11 Home.
Zur Info: Ich singe in einem Chor und benutze die Programme CapellaScan und Capella seit die Programme auf dem Markt sind. Sie sind als Übehilfe für mich und einem weiteren Sänger*in gedacht.
Das Notenbild und der Spielablauf soll nach Fertigstellung immer so aussehen, wie er in den Original-Chornoten angezeigt ist, da ich auch den CapellaReader verwende und empfohlen habe und um auch die ansonsten entstehende Probleme vermeiden möchte.
Ich möchte mir deswegen die ganze eventuelle Noten-Zerpfückerei ersparen, den Chorsatz in die Singreihenfolge umzumodeln. Es muss ja in der heutigen Zeit, dank der enormen Entwicklung in der EDV, möglich sein, ein solches Problem zu lösen, zumindest macht Capella damit Werbung.
Ich habe aber leider immer wieder Schwierigkeiten, dass Capella die Sprungmarken und die Sprunganweisungen nicht richtig abspielt. Sicherlich ist nicht immer Capella der Schuldige, sondern ab und zu auch meine Wenigkeit. Aber hier weiß ich nicht, wer der Schuldige ist.
Ich habe Chornoten, wo im Original lediglich zwei Segno-Zeichen gesetzt wurden. Folglich funktioniert dieser Sprung natürlich nicht, da Capella eine Sprunganweisung und eine Sprungmarke benötigt. Also habe ich eine Sprunganweisung erstellt. Meine Vorgehensweise: 1. Die Sprunganweisung „D.S. al fine“ wurde als Einfachtext (nicht als „Textfeld“) geschrieben und an den Taktstrich verankert. 2. Die Sprungmarken werden, als Capella-Grafikobjekt eingefügt. Egal aber, wo ich die Sprungmarken / Sprunganweisungen auch platziere (Note, Taktstrich,..), es funktioniert nicht so wie es soll. 3. Die Anweisungen werden im Übrigen immer an der erforderlichen Stelle mit der ersten Stimme verankert. Ich habe eine verkürzte Fassung des Liedes mit erhöhtem Tempo als .XML-Datei erstellt (schnellerer und kürzerer Durchlauf). Der Ablauf (ab Beginn des ersten Wiederholungszeichens) sollte eigentlich sein: Erster Durchgang von Takt 6 - 15, dann kommt das zweite Wiederholungszeichen und erfolgt der zweite Durchgang wieder von Takt 6, diesmal aber nur bis Ende Takt 13, dann sollte der Sprung zu Takt 16 erfolgen und bis „Fine“ spielen. Es darf also die Wiederholung nicht bis zum eigentlichen Ende gespielt werden.
Hinweis: Nicht irritiert sein wegen der Ganztaktpause mit der Ziffer 1. In der Capella-Endfassung wird die Ganztaktpause wieder, entsprechend dem Original, erhöht.
Ich hatte bei einer ähnlichen Problematik mal die Hotline als letzten Rettungsanker angerufen, aber diese Hilfe war wirklich alles andere als hilfreich. Wer kann mir hier nun weiterhelfen?
Matzes-Capella
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Zum Problem: Sprünge sollten funktionieren, aber nur rückwärts. Im Beispiel wird aber vorwärts gesprungen und das geht nicht oder nur beim Coda. In Deinem Fall bietet sich die Voltenklammer an. Erste Klammer vom D.S bis zum Wiederholungszeichen und die zweite Klammer über dem Segno Zeichen.
Falls es genau so aussehen muss mit D.S. und Segno, dann kannst Du die Voltenklmmern verstecken, resp. weiss einfärben.
vielen, vielen Dank für Deine Hilfe. Ich habe es mit den Voltenklammern hinbekommen. Traumhaft!!!!
Mit Coda etc. hat es nicht geklappt, aber ich arbeite daran weiter. Die Lösung mit der Voltenklammer ist ja eigentlich für den, die Laiensänger(in) auch leichter zu verstehen. Zur meiner Entschuldigung: Wir im Chor hören immer wieder die abenteuerlichsten Abläufe und bekommen auch oftmals Originalnoten mit den falschen Sprunganweisungen und Sprungmarken vorgesetzt. Ich soll diese dann in Capella verarbeiten. Und da verrennt man sich dann gerne mal. Leider hilft da oftmals auch keine konstruktive Kritik.