Die Bögen in Beitrag #9 sind schon recht schlecht gesetzt. Der Abstand zu den Hälsen und Noten ist meist zu groß, teilweise sind sie zu flach. Allerdings glaube ich, dass das Problem nicht bei capella liegt, sondern in der XML-Datei, da dort ja auch die Informationen zu den Bögen hinterlegt sind. Ist es möglich, in capella die Position der Bögen zu resetten? Dann sollte es besser aussehen (so wie in Beitrag #8). Allerdings sind auch die von capella gesetzten Bögen für meinen Geschmack zu dünn und die Anfänge zu undefiniert. Und in Beitrag #1 ist auch der Beginn des ersten Bogens zu weit von der (zu großen) Vorschlagsnote entfernt (die Triolen-3 gehört ohne Klammer über die Achtel). Und der Bogen in der zweiten Zeile ist viel zu weit von den Hälsen entfernt. Mit dem Vergrößerungsmaßstab hat das meiner Meinung nach nichts zu tun. Ich sehe da keine Änderung.
Dr. T's Copyist (1991), capella (1992 bis 2000) Sibelius (aktuelle Version, seit 2000), MuseScore 4 (gelegentlich), Windows 11
Zitat von Henning im Beitrag #18Mit dem Vergrößerungsmaßstab hat das meiner Meinung nach nichts zu tun. Ich sehe da keine Änderung.
Kann es sein, dass mit Vergrößerung nicht der Bildschirmzoom sondern die Zeilenhöhe gemeint ist...?
BS: Windows 11 Pro-64bit; GK: Intel(R) UHD Grafics 730 PC (2023-07-21): 12th Gen Intel(R) Core(TM) i5-12400 2,50 GHz; RAM 16,0 GB Programme: jeweils neueste Versionen von capella 10, capellaScan, capellaReader, sowie tonica fugata 15; capella-Nutzer seit DOS-Zeiten, als das Programm noch "allegro" hieß Instrument: Bassposaune (hauptsächlich sinfonische Musik, sowie Blechquart-, quint- und sonstige -ette), Violine, Gitarre, Gesang
Zitat von mvn im Beitrag #6Ich habe das Bindebogen-Problem via E-Mail an Capella geschrieben.
Meine Anfrage:
Als Capella -User der ersten Zeit (Capella auf 3,5"-Diskette) werden die Bindebogen aktuell (Capella 9.0.13) beim Vergrössern der Noten einer Partitur immer unschöner. Da ich mit zunehmendem Alter ein grösseres Notenbild benötige, muss ich die Bindebögen nachträglich von Hand bearbeiten, was einen nicht unerheblichen Mehraufwand bedeutet.
Wurde dieses Problem in der Version 10 verbessert?
Mittlerweile habe ich selber einen Lösungsansatz gefunden:
Wenn ich den Haken "Bearbeitete Bögen als manuell beibehalten" deaktiviere (in der Auto-Platzierung der Grafik-Objekte), werden die Bindebogen bei der Notenvergrösserung nicht mehr verzerrt!
P.S. Ich habe Capella meinen Lösungsansatz mitgeteilt - bin gespannt auf eine Reaktion.
Schade, dass Du immer noch nicht schreibst, was Dich genau an den Bindebögen stört und ob sie von capella gesetzt wurden oder aus der XML-Datei stammen. Wenn ich Dich richtig verstehe, hast Du eine bestimmten Notensatz vorliegen, der Bindebögen enthält und diese Bögen verändern sich, wenn Du den Notenlinienabstand erhöhst. Und da wäre es eben wichtig, ob die Bögen ursprünglich von capella gesetzt wurden oder nicht. Ich habe etwas das Gefühl, dass capella versucht, die Form der Bögen auch in größeren Notenlinien beizubehalten und das sieht dann wie eine Verzerrung aus. Mit Deinem Lösungsansatz scheinen die Bögen bei einer Änderung des Notenlinienabstands neu berechnet zu werden. Das meinte ich mit „resetten“. Was erwartest Du von capella als Antwort?
Dr. T's Copyist (1991), capella (1992 bis 2000) Sibelius (aktuelle Version, seit 2000), MuseScore 4 (gelegentlich), Windows 11
Bild 3: Vergrösserung via Format - Direktformatierung - Grösse der Noten (3 x vergrössert)
mvn
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Bindebogen_vergroessert_a
Hallo Martin Wenn ich deine Abbildungen richtig interpretiere. Verwendest du den Randausgleich und Bindebogen mit manueller Platzierung. Das heisst, beim Vergrössern werden das Notenbild und die Bindebögen gequetscht.
In Capella 10 zumindest, passt sich der Bindebogen automatisch richtig an, sofern die Platzierungsautomatik aktiviert ist. Du kannst mir gerne auch dein Notenbeispiel zukommen lassen. Ich verändere nur die Automatik und vergrössere die Noten auf das 3-fache. Dann siehst du gleich den Unterschied zwischen Capella 9 und Capella 10
Mit liebe Grüess noch Scherzlige
Andreas
---- Programme Capella 10, Capella Scan 9, Capella Melody Trainer, Audio2Score pro Sounds Vienna Sound Library (Synchron Prime, Studio Special Edition, Vienna Choir, Jazz Drums)
(zwischendurch immer wieder mal Musescore und Dorico)
Interessen Chorgesang, Gospel aller Art
http://wiki.sins942.ch - DAS CapellaWiki Skripthandbuch - Kurzanleitungen - Tricks und Tipps zu Programmen der Capella-Familie
Vielen Dank Andreas, Genau das ist die Lösung. Die Platzierungs-Automatik funktioniert bereits auch in Capella 9.
Entscheidend ist, dass ich die "Bearbeitete Bögen als manuell beibehalten" vor der Noten-Vergrösserungdeaktiviere, ansonst werden die Bindebogen verzerrt!