ich bin kein Experte rund um alla breve oder nicht alla breve,
aber wie bekomme ich CAP10 dazu, den 4/4 Takt als senkrecht durchgestrichenes C (Unicodename Capella: 59) anzuzeigen? - in meiner Taktauswahl ist nur das C, aber nicht dieses Zeichen zu finden... oder welche Voraussetzungen braucht es da? Im PDF-Handbuch beim Punkt "Schriftart CAPELLA3.TTF" ist dieses Zeichen mit einem ";" angeführt - was bedeutet das oder was hilft mir das?
Vielen Dank, Gruss Gust
Win11 PRO CAP 10, CAPSCAN 9, CPA 3 FIN Notepad, Primus free MuseScore Chorgesang, Notation, Volks-/Voix-/Folk-/Musik und Gesang
Moin Gust, wenn Du als Taktart 2/2 anklickst, kannst Du das Häkchen bei "Symbol C" setzen, dann wird das senkrecht durchstrichene C angezeigt. Viele Grüße, asterdos
BS: Windows 11 Pro-64bit; GK: Intel(R) UHD Grafics 730 PC (2023-07-21): 12th Gen Intel(R) Core(TM) i5-12400 2,50 GHz; RAM 16,0 GB Programme: jeweils neueste Versionen von capella 10, capellaScan, capellaReader, sowie tonica fugata 15; capella-Nutzer seit DOS-Zeiten, als das Programm noch "allegro" hieß Instrument: Bassposaune (hauptsächlich sinfonische Musik, sowie Blechquart-, quint- und sonstige -ette), Violine, Gitarre, Gesang
danke an alle, die sich hier darüber Gedanken machen
die Frage bleibt für mich eigentlich noch offen: warum es bei Capella im 4/4 Takt nicht zur Verfügung steht? Wäre diese Schreibweise falsch? Warum?Hell vom Turm.png - Bild entfernt (keine Rechte)
Vielen Dank, Gruss Gust
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die Frage bleibt für mich eigentlich noch offen: warum es bei Capella im 4/4 Takt nicht zur Verfügung steht? Wäre diese Schreibweise falsch? Warum?
Dieses Stück steht im 2/2-Takt und nicht im 4/4-Takt. 4/4 würden durch ein nicht durchgestrichenes C angegeben. Der Unterschied ist für eine allfällige Begleitung interessant. Bei diesem Lied ists wahrscheinlich egal.
Danke Franz, für mich war das nicht ersichtlich, daß das ein 2/2 Takt ist obwohl meistens Viertelnoten angeführt sind... - bei diesem Thema bin ich wahrlich noch etwas grün hinter den Ohren...
Vielen Dank, Gruss Gust
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Letztenendes hat alla Breve zwei Funktionen: es dient zur Dirigatserleichterung bei schnellen Tempis (sonst fuchtelt sich der Dirigent nen Wolf), und je nach Komposition/Lied hast du einen anderen Taktschwerpunkt durch die 2/2 bedingt als bei 4/4tel Takt...
You will be assimilated! --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Progs: Capella 10(Abo), Capscan 9, Finale Notepad, musescore 4.4.4, Dorico 5.1.70, Cubase 12, Wavelab 9.5 VSTs / Soundlibraries: Garritan Personal Orchestra 5, sforzando BS: Win 11 64 bit Interessen: Flötenorchester, Percussion Ensembles, Projektorchester (NRW), div. Blasorchester, Kammer- und Symphonieorchester
Es hat lange gedauert, bis ich begriffen habe, dass man einen 6/8-Takt nicht "kürzen" darf (auf 3/4-Takt). Es wurde einem auch nicht vernünftig erklärt. Für Schlagzeuger scheint das selbstverständlich zu sein und die anderen wissen es selber wohl nicht so genau. Wichtig ist die Betonung der Schläge. Es wird immer der erste Schlag eines Taktes stark betont. Beim 4/4- wie beim 2/2-Takt ist also der erste Schlag stark betont. Im 2/2-Takt gilt also: stark betont, nicht betont, stark betont, nicht betont, usw. Im 4/4-Takt ist der dritte Schlag auch betont, aber nicht so stark wieder erste. Es gilt also: stark betont, nicht betont, betont, nicht betont. Im 3/4-Takt ist nur der erste Schlag betont (stark betont, nicht betont, nicht betont). Im 6/8-Takt ist zusätzlich der vierte Schlag betont. 2,3,5 und 6 sind nicht betont. Daher bezeichnet man den 3/4 auch als ternären und 6/8 als binären Rhythmus.
Zitat von HenningF im Beitrag #12Daher bezeichnet man den 3/4 auch als ternären und 6/8 als binären Rhythmus.
Ein 6/8-Takt sind quasi zwei 3/8-Takte und da bei diesen zwei unbetonte Zählzeiten auf eine betonte folgen, sind beides ternäre Taktarten, obwohl sich ein 6/8-Takt auch mittig teilen lässt.
Dr. T's Copyist (1991), capella (1992 bis 2000) Sibelius (aktuelle Version, seit 2000), MuseScore 4 (gelegentlich), Windows 11
Das lese ich in der Literatur anders, denn im 6/8-Takt ist die 1 stärker betont als die 4. Wenn ich einen 6/8-Takte als zwei 3/8-Takte auffasse, geht die unterschiedliche Betonung von 1 und 4 verloren.
Es gibt Weihnachtslieder, die man in 3/4 oder 6/8 notiert findet. Hauptsache, man erkennt die Melodie.
Zitat von HenningF im Beitrag #14Das lese ich in der Literatur anders, denn im 6/8-Takt ist die 1 stärker betont als die 4. Wenn ich einen 6/8-Takte als zwei 3/8-Takte auffasse, geht die unterschiedliche Betonung von 1 und 4 verloren.
Die 1 ist auch in verschiedenen Takten unterschiedlich betont (die 1 im ersten Takt ist schwerer als die 1 im nachfolgenden Takt). Hugo Riemann hat das in seinem Werk Musikalische Dynamik und Agogik (1884) ausführlich beschrieben.
Zitat von HenningF im Beitrag #14Es gibt Weihnachtslieder, die man in 3/4 oder 6/8 notiert findet. Hauptsache, man erkennt die Melodie.
Hier ist Beispiel A gleichwertig zu B, C ist nur minimal anders. D ist ein anderes Stück. Taktarten (Leise rieselt).png - Bild entfernt (keine Rechte)
Dr. T's Copyist (1991), capella (1992 bis 2000) Sibelius (aktuelle Version, seit 2000), MuseScore 4 (gelegentlich), Windows 11