#1 RE: Finale Note-Spacing von Klaus 01.06.2016 12:52

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Derzeit setzt ein Bekannter mit Finale ein kleines Liederbüchlein. Die Ergebnisse sind mMn überaus dürftig, vor allem in Hinsicht auf das Space-Management des Programms. Es scheint so, als würde Finale die Noten innerhalb eines Taktes mit größtmöglicher mathematischer Präzision verteilen (Halbe braucht doppelt so viel Platz wie 2 Viertel usw.), wogegen andere Programme einen ästhetischen Mittelweg suchen.

Ist das Standard und unabänderlich?

#2 RE: Finale Note-Spacing von acco-boy 01.06.2016 18:07

Hallo Klaus,

nein, das ist weder Standard noch unabänderlich.

Standard ist vielmehr der "proportionale Notensatz": Jeder Ton erhält eine seiner Dauer proportionale Länge (Fachausdruck: "Hinterfleisch), die aber nicht mathematischen Grundsätzen (Halbe = doppelte Viertel) entspricht. Eine durchaus übliche Verteilung ist etwa so:

Sechzehntel = 1
Achtel = 1,3
Viertel = 1,6
Halbe = 6,3

Unabänderlich? Das kann ich mir bei Finale nicht vorstellen. Doch zunächst: die geschilderte "Proportionalität" gehört eigentlich zum Notenfont und ist in sog. "Proportionalitätstabellen" festgelegt (engl. Allotment Tables). In Finale findet man im Handbuch unter "Music Spacing" entsprechende Vorgehensweisen.

#3 RE: Finale Note-Spacing von Klaus 01.06.2016 18:47

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Mhm, ich verstehe.
Habe probeweise einige Liedchen in PriMus gesetzt, da sieht die Notenverteilung automatisch ganz anders - besser! - aus.
Da ich selber Finale nicht verwende, kann ich den Setzer leider kaum beraten...

#4 RE: Finale Note-Spacing von Henning 01.06.2016 20:59

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Zitat von acco-boy
Sechzehntel = 1
Achtel = 1,3
Viertel = 1,6
Halbe = 6,3


6,3 für die Halbe?

Bei Sibelius sieht die Voreinstellung so aus:

Achtel = 1,3
Viertel = 1,8
Halbe = 3,1
Ganze = 4,2

#5 RE: Finale Note-Spacing von acco-boy 02.06.2016 00:04

Zitat von Henning
6,3 für die Halbe?


upps ... Tippfehler. Hätte "2,3" heißen sollen. Sorry.

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